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Design Post DaysDesign Post Days 30.09. - 02.10.2021 3 days of lectures | interviews | workshops | round tables |36 prominent brands | latest collections | international speakers At the end of September we open the doors for the first time in a long time for a major event. During the "Design Post Days" from Thursday, September 30, to Saturday, October 2, visitors will have the opportunity to see and "grasp" design and to experience the new installations of 36 international brands on more than 3,500 square meters of exhibition space. An exciting and varied event and lecture program rounds off the event.
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Design Studio Parcours: Karoline Fesser
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Workspace in progress at MAKKHow work affects life – 6th to 31th October 2021 - MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln
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Urban Design Parcours 2021The new format Urban Design Parcours of PASSAGEN and DESIGN PARCOURS EHRENFELD took place as a mini festival with 30 exhibitions and projects as well as numerous Ehrenfeld actors* in September 2021.
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PASSAGEN 2022 müssen coronabedingt abgesagt werdenDas für den 17.-23.1.2022 geplante 32. PASSAGEN-Festival für Design, Architektur, Urbanität und Wohnen, die größte deutsche Designveranstaltung, muss wegen der aktuellen Corona-Entwicklungen und der entsprechenden strukturellen Unplanbarkeit, des drohenden Lockdowns für Kultur-Veranstaltungen und der bevorstehenden fünften Welle mit Omikron als Ultima Ratio abgesagt werden. Wir handeln hiermit verantwortlich im Sinne Aller - planen aber ein alternatives Live-Programm im Sommer 2022 sowie virtuelle Projekte in PASSAGEN EXTENDED. Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen zu den PASSAGEN 2023, so Gott will!
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TH Köln präsentiert: Unsichtbare Stadt
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PASSAGEN 2022 müssen coronabedingt abgesagt werdenDas für den 17.-23.1.2022 geplante 32. PASSAGEN-Festival für Design, Architektur, Urbanität und Wohnen, die größte deutsche Designveranstaltung, muss wegen der aktuellen Corona-Entwicklungen und der entsprechenden strukturellen Unplanbarkeit, des drohenden Lockdowns für Kultur-Veranstaltungen und der bevorstehenden fünften Welle mit Omikron als Ultima Ratio abgesagt werden. Wir handeln hiermit verantwortlich im Sinne Aller - planen aber ein alternatives Live-Programm im Sommer 2022 sowie virtuelle Projekte in PASSAGEN EXTENDED. Und wir freuen uns auf ein Wiedersehen zu den PASSAGEN 2023, so Gott will!
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Designers Tower
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Design Studio Parcours: Thomas Schnur
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TH Köln präsentiert Gleisland – Straßenland
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Design Studio Parcours: Tim Kerp
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TH Köln präsentiert Gleisland – Straßenland
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Workspace in progress im MAKKHow work affects life - 6. bis 31. Oktober 2021 - MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
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Urban Design Parcours 2021Das neue Format Urban Design Parcours der PASSAGEN und des DESIGN PARCOURS EHRENFELD fand als Minifestival mit 30 Ausstellungen und Projekten sowie zahlreichen Ehrenfelder Akteur*innen im September 2021 statt.
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Design Studio Parcours: Meike Harde
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Design Studio Parcours: Thomas Schnur
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Design Studio Parcours: Karoline Fesser
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Design Studio Parcours: Eric Degenhardt
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Design Post DaysDesign Post Days 30.09. - 02.10. 3 Tage Vorträge | Interviews | Workshops | Gesprächsrunden | 36 prominente Marken | neueste Kollektionen | internationale Referenten Ende September öffnen wir die Türen das erste Mal seit langer Zeit wieder für ein größeres Event. Während der „Design Post Days“ von Donnerstag, 30. September, bis Samstag, 2. Oktober, haben die Besucher:innen die Möglichkeit, Design zu sehen, zu „begreifen“ und die neuen Installationen von 36 internationale Marken auf mehr als 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu erleben. Ein spannendes und abwechslungsreiches Event- und Vortragsprogramm rundet die Veranstaltung ab.
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Design Studio ParcoursPräsentiert wird ein Film, der einen Spaziergang durch ausgewählte Kölner DESIGN STUDIOS nacherzählt, die die aktuelle Design-Szene Kölns darstellen, prägen und charakterisieren. Sie stehen für eine starke anerkannte innovative und international vernetzte sowie up-and-coming Design-Szene in unterschiedlichen Generationen und Gewerken und damit für die Design-Stadt Köln allgemein. Zusätzlich erscheint ein Podcast mit Gesprächen zwischen Designer*innen und der Produzentin Sabine Voggenreiter.
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Studio Niruk: Material der Stunde

DESIGN STUDIO NIRUK x KORK

„Wir halten unsere Augen offen und bleiben an etwas hängen,
das wir interessant finden: Ob Material, Herstellungsverfahren oder haptisch angenehme Textur. Es geht um eine Wahrnehmung von Ästhetik, so wie wir sie verstehen – alles kann relevant sein.“

KORK. Nina Ruthe & David Antonin vom DESIGN STUDIO NIRUK widmen sich einem neuen Material, erforschen visuelle und hap- tische Qualitäten, erschaffen einzigartige Formen und Produkte. Das Ergebnis: natürlich, weich und warm; samtig, hochwertig und emotional; grafisch, architektonisch und klar.

Für das portugiesische Label Cork Units hat NIRUK vier Produkte entworfen. Reduziert im Design und dennoch voller Aussagekraft. Verbunden durch das natürliche Material Kork, den besonderen Herstellungsprozess und eine einzigartig warme Textur.

25 Jahre muss die Korkeiche wachsen, bevor ihre Rinde zum ersten Mal geschält werden kann: Virgin Kork nennt sich das Ergebnis der ersten Schälung. Mit ihrer grob rauen Oberfläche unterscheidet sie sich von allen darauffolgenden Schälungen im Leben einer Korkeiche.

Kork benötigt Zeit, um sich neu zu bilden: Nur alle neun Jahre ist eine Schälung möglich. Im Anschluss werden die Rindenabschnitte gelagert, getrocknet und zu Brettern gesägt, die dann zu Blöcken verleimt und verarbeitet werden. Ein Material, das Geschichten erzählt – leise, aber mit Nachdruck.

Auch NIRUK erzählt Geschichten. Über Textur, Form und Farbe, Materialentstehung und Herstellungsprozess. Nach Glas und Porzellan steht aktuell Kork im Fokus. Welche Form und welche Anwendung passen zu diesem Material? Resultat: vier langlebige und durchdachte Designs – Nachhaltigkeit gepaart mit zeitgenössischer Ästhetik. NIRUK schafft Produkte voller Authentizität.

Auf Materialstudien und einer intensiven Auseinandersetzung im eigenen ‚Material Lab‘ folgte der Designprozess:

Entstanden sind die Wandhaken PORTOBELLO, das Wandregal CORKBOARD, die Schaukel BALANÇO und der Beistelltisch PLAY. Gefertigt aus Kork, geprägt durch eine klare, eher grafische Gestaltung. Geometrische Formen kennzeichnen die Produkte, die an- genehme Haptik und die changierenden Naturtöne des Materials wirken vertraut.

PORTOBELLO KNOBS
Von der Natur inspiriert sind die Garderobenhaken PORTOBELLO, die sich auch in den kleineren Größen als Schrank- und Kommo- denknöpfe eignen. Die Taktilität des verwendeten Korks erinnert an die samtige Oberfläche von Pilzen, die Form greift deren Silhouette auf und wird durch den grafischen Schnitt zum Kreisauf der Vorderseite wieder gebrochen.

PLAY SIDE TABLE
Reduziert und von architektonischer Gestalt: Beistelltisch PLAY definiert sich über zwei unterschiedlich große Blöcke aus Kork; das leichte Material und die versetzte Anordnung bricht die Massivität der Komposition auf. Ein pulverbeschichteter Boden aus gekante- tem Metall bietet Stauraum für Zeitschriften und Bücher.

CORKBOARD SHELF
Das CORKBOARD SHELF ist inspiriert von Treibhölzern, die durch Wasser und Sand ihre weiche, rundgespülte Form und Textur erhal- ten. Die Ungleichmäßigkeit der Natur wurde in eine einfache und reduzierte grafische Gestalt übersetzt und durch eine simple Befes- tigung an der Wand fortgeführt. Leicht und massiv, rund, geomet- risch und schwebend zugleich.

BALANÇO SWING
Für drinnen und draußen: Bei der Schaukel BALANÇO steht die Be- wegung – und das Kind in uns – im Fokus. Sowohl die geometrische Form der Halbkugel mit abgerundeter Kante, als auch die Größe bieten Sicherheit und Komfort.

Das Seil ist aus nachhaltigem, rezykliertem PET.

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DESIGN STUDIO NIRUK x GLAS

„Transluzent oder opaque, reflektierend oder lichtschluckend – Glas fasziniert uns. Fein und dünnwandig gearbeitet wirkt es fragil, dickwandig in Form geblasen vermittelt es Tiefe und Schwere. Es kann edel sein, feuerfest und mittlerweile sogar unzerstörbar, besitzt so viele verschiedene Eigenschaften und eröffnet uns damit zahlreiche Möglichkeiten.“

Kristallglas. Industrieglas. Rauchglas. Farbglas. Kaum ein Material ist so wandelbar in Erscheinungsbild und Effekt wie Glas. Facetten- reiche Lichtspiele voller Leichtigkeit lassen sich ebenso generieren, wie neue Oberflächentexturen oder überraschende Formen und Muster. Glas lebt – und ermöglicht durch den Wechsel seiner Aggregatszustände unzählige Möglichkeiten. Eine gestalterische Herausforderung und Chance zugleich.

Und somit ein ideales Arbeitsfeld für Design Studio Niruk.

An verschiedenen Objekten aus Glas verdeutlichen Nina Ruthe und David Antonin ihre Herangehensweise. „Unsere Objekte und Produkte aus Glas sind Ergebnisse geplanter Tests und Prozesse“, erläutern die beiden.

Denn auch, wenn die traditionelle Glasbläserkunst das spontane Verändern des Objekts ermöglicht, ist es für Design Studio Niruk unerlässlich, Produkte zu entwickeln, die in Serie gehen können. Allerdings ohne sich dabei in irgendeiner Form einschränken zu lassen. Geplante Experimente ließen eine Vielzahl an Objekten entstehen; die Zusammenarbeit mit professionellen Glasbläsern hat es den Designern ermöglicht, eine überraschend neue Form- sprache zu entwickeln.

‚Out of the box‘-Denken für eine neue Formsprache

Die Formsprache wird sowohl durch die Arbeit im Hotshop als auch den gezielten Einsatz verschiedenster Werkzeuge erreicht und verdeutlicht den einzigartigen Ansatz des Designduos.
Dabei ist der gläserne Bestand von Design Studio Niruk vielfältig: von experimentellen Projekten für das eigene Portfolio bis hin zu Produktfamilien für renommierte Hersteller. Glas überrascht in Interaktion mit Licht, spielerisch greift Design Studio Niruk diese Besonderheit für seine Produkte auf. Ihnen allen gemein ist die Verbindung aus traditionellem Handwerk mit gestalterischem ‚Out of the box‘-Denken. Erhitzt oder eingeschmolzen ist Glas immer wieder zu neuer Verformung bereit – eine Tatsache, die auch Ninas und Davids Designprozess beschreibt.

Das Experiment mit modularen Formen

Neben besonderen Fundstücken, wie beispielsweise einem antiken Waffeleisen, arbeiten Nina und David im Materialitätsfeld Glas vor allem mit modularen und selbst gebauten Formen. Diese bestehen aus Elementen, welche sich individuell in Dimension und Oberfläche anpassen lassen. Die durchdachte, steckbare Bauart der Formen ermöglicht eine Art Rapid Prototyping: Hierbei kann in den Ferti- gungsprozess eingegriffen und direkt auf die Ergebnisse reagiert werden.

Die entstandenen Objekte spiegeln den Charakter des „Aufblasens“ wider, sind sowohl organisch als auch geometrisch und entspre- chend so der Designidentität von Design Studio Niruk.

Die Veränderung der modularen Form hat direkten Einfluss auf das Fließverhalten und das eingeblasene Glas selbst. Neue Ideen lassen sich schnell umsetzen, was bei anderen Materialien nicht selbstverständlich ist. Verwendete Techniken werden in der Arbeit mit Glas sichtbar gemacht.

Spielerisch zu Formenvielfalt

Eines der kuriosesten Werkzeuge der Niruks im Gestaltungsprozess mit Glas ist ein antikes Waffeleisen: Zweckentfremdet entstand während des Glasblasens zuerst WAFFLE – charakterisiert durch die besondere Waffelstruktur auf der Objektoberfläche.

Ergebnis und Erkenntnisse dieses Projekts wurden anschließend für den modularen Formenbau von BRAMBLE genutzt:

Die dreiteilige Vasenserie für den dänischen Hersteller Bolia ist in Klar- und Rauchglas erhältlich.

Mit Vase OULA ist hingegen auch ohne unkonventionelle Werkzeuge ein einzigartiges Designobjekt entstanden. Um dem flüssigen Glas seine individuelle Form zu geben, wurden modulare, individuell zusammensteckbare Formen aus Holz und Eisen entwickelt. Die hiermit entstandenen Gefäße sind verspielt und die damit verbundenen Experimente setzen der Kreativität keine Grenzen. Oula ist der beste Beweis.

Kreativität und Wagemut, neben Experimentierfreude bietet vor allem die Natur eine besondere Inspirationsquelle für die Niruks: Gefäß ICICLE stellt sofort den Bezug zu klirrenden Eiszapfen her. Es spielt mit einer Struktur aus Linien und einer eigenwilligen Form.

Die Bedeutung von Farbe

Neben den selbstentwickelten Formen und unkonventionellen Werkzeugen, spielt für das Designduo das Thema Farbe im Material eine wichtige Rolle. Das Einfärben verändert den Charakter von Glas immens, Linien und Materialstärke werden dadurch deutlich hervorgehoben und geben dem Objekt einen ausdrucksstarken Charakter.

So begeistert Vase FALDA – erinnert an textilen Faltenwurf – nicht nur durch eine besondere Oberflächenstruktur, geprägt von einer beweglichen Form aus aufgefächerten Buchenleisten, sondern auch durch ein Spiel aus Licht und Farbe. Mit dem dunkelblau getönten Glas weckt Falda Assoziationen zu Wasser, fließend und tief.

„Glas nimmt sich zurück, wirkt leicht und fügt sich in den Kontext ein; ungewöhnliche Formen oder besondere Strukturen gehen in Interaktion mit ihrer Umgebung und spielen mit
Licht und Schatten. Würde man die gleiche Form in Keramik realisieren, bekäme das Objekt allein durch diese Materialwahl eine ganz andere Wirkung.“

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DESIGN STUDIO NIRUK x PORZELLAN

„Porzellan ist hochwertig und langlebig. Reinweiß und klar glasiert wirkt es sehr puristisch. So steht das Porzellan selbst mit seiner Besonderheit – dem klassischen, weißen Look – im Vordergrund. Aber auch Farben und Glasuren sind ein spannendes Feld für dieses Material. Wir mögen Porzellan vor allem, weil es so schlicht und elegant daherkommt.“

Fein. Sanft. Pur. Porzellan besitzt eine besondere Materialität. Hochwertig und mit langer Lebensdauer nimmt es seit Jahrhun- derten einen unvergleichlichen Stellenwert in der Design- und Alltagskultur ein und ist Protagonist verschiedenster Produktan- wendungen. Seine Schlagfestigkeit macht es langlebig, sein Erscheinungsbild weckt ein Gefühl der Sauberkeit. Verschiedene Herstellungsverfahren – wie das Gießen, Extrudieren, Rollern oder Pressen – zeigen ein weitläufges Feld an kreativen Möglichkeiten auf. Mit viel Feingefühl und Geduld, Recherche und traditionsrei- chen Partnern haben sich Nina Ruthe und David Antonin vom DESIGN STUDIO NIRUK in den letzten Jahren diesem Material genähert. Entstanden sind drei Produkte, die in diesem Herbst ihre Premiere feiern. Unterschiedlich in Form und Funktion, zeigen sie eine vielfältige Umsetzung von Porzellan.

Ton, Quarz, Feldspat. In zermahlener Form und mit Wasser versetzt entsteht aus diesen Rohstoffen Porzellan. Gegossen, extrudiert, gepresst: „ Jedes Herstellungserfahren benötigt seine ganz eigene Zusammensetzung an Zutaten der Porzellanmasse und auch seine ganz eigenen Spezifkationen der Weiterverarbeitung. Das erfordert viel Recherche, Tests, Know-How und eine gute Zusammenarbeit als Designer mit der Porzellanmanufaktur, die den Entwurf in Koopration umsetzt,“ erläutern Nina Ruthe und David Antonin die Herausforderungen im Designprozess mit Porzellan. Inhaltlich sind die entstandenen Produkte von unterschiedlicher Art, Parallelen zeigen sich im Herstellungsverfahren und in der klassisch weißen Erscheinung.

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Stövchen CALM
Weich und fießend. Nestartig fängt die organisch runde Form von Stövchen CALM das Kerzenlicht ein und schafft eine ruhige und einladende Atmosphäre. Ein besonderer Kompagnon für die kalte Jahreszeit. CALM wird in einem klassischen Gießverfahren hergestellt, einen Materialkontrast zum weißen, reinen Porzellan schafft der Metalleinsatz für das Teelicht. Dieser ist so gestaltet, dass Teekannen unterschiedlichster Größe darauf Platz finden.

Ab sofort ist Stövchen CALM im Produktportfolio der traditionsrei- chen Manufaktur KOBER Porzellan zu finden. ‚Made in Germany‘ aus edlem Porzellan und langlebigem Metall. enterporcelain.de

Türklinke BAU
Neue Materialsymbiosen: Porzellan ummantelt Messing. Mit BAU ist für den italienischen Griffhersteller Olivari eine besondere Türklinke entstanden. Inspiriert von der Bauhausarchitektur und dem industriellen Herstellungsprozess, Porzellan in Strängen zu extrudieren, ist BAU durch eine grafische Formensprache gekenn- zeichnet. NIRUK hat die Materialien bedacht für den Innen- und Außenbereich gewählt: Porzellan verändert auch nach jahrzehn- telangem Gebrauch seine Optik nicht und behält eine angenehm glatte Oberfäche. Es ist zudem leicht zu reinigen und besonders hygienisch. Messing ist ebenfalls sehr langlebig und qualitätsstabil, weist durch die Oxidation im Laufe der Zeit allerdings eine einzigar- tig schöne Patina auf. Beide Materialien verbindet ihre Wertigkeit.

BAU ist im Rahmen des von KOBER Porzellan und Olivari ins Leben gerufenen Projektes ENTER_PORCELAIN entstanden:
10 namhafte Designstudios setzten sich intensiv mit dem Werk- stoff Porzellan in Kombination mit Messing auseinander. Im Fokus stand eine neue Nutzung der Materialien im Entwurfsprozess für eine Türklinke – für unkonventionelle Designkonzepte und Herstel- lungsmöglichkeiten. Alle Prototypen wurden im Rahmen der Milan Design Week 2019 in einer eigenen Ausstellung im Palazzo Litta präsentiert.
Unter allen Entwürfen wurde die Serie BAU aus der Feder von DESIGN STUDIO NIRUK ausgewählt und künftig von Olivari in Serie produziert. Ausgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert wird BAU im Rahmen des Supersalone 2021 in Mailand.

05.-10. September, Pav. 02, Corsia L18, Quart. Fiera Milano, Rho

olivari.it enterporcelain.de

Kollektion FUNNIES
Elefant, Nilpferd, Eule. Für den Porzellanspezialisten KOBER haben Nina Ruthe und David Antonin die legendären FUNNIES noch ein- mal aufleben lassen. Die kleinen Tiere aus reinweißem Porzellan mit schwarzen oder platinfarbenden Kontrasten sind ein Redesign aus den 1970er Jahren und entstehen aus einem Porzellanstrang. Ähn- lich wie beim Spritzgebäck wird das Porzellan durch ein Werkzeug gepresst und anschließend in Stücke zerteilt. Für jedes Tierchen steht ein eigens angefertigtes Werkzeug aus Metall zur Verfügung – alle Werkzeuge stammen noch aus der ersten Herstellungsphase und sind aktuell wieder im Gebrauch. Mit einem Redesign hat DESIGN STUDIO NIRUK den FUNNIES ein zeitgenössisches Gesicht gegeben, ihre charakteristischen Konturen aber behalten.

Die Idee, die Tierfamilie erneut und in neuem Gewand zu produzie- ren, kam KOBER 2020 im ersten Lockdown, als viele Produktionen stillstanden: In den 1970ern markierten die FUNNIES einen Meilen- stein – die Einführung von selbst produzierten Dekorationsartikeln machte KOBER damals wieder wirtschaftsfähig und ließ das Unter- nehmen wachsen. In Anlehnung an diese Historie, setzt das Tradi- tionsunternehmen auch fünf Dekaden später noch einmal auf die beliebte Kollektion als Reedition mit NIRUK Handschrift.

„Die FUNNIES waren für uns eine Herausforderung. Wir mussten mit existierenden Outlines arbeiten und hatten somit keine Mög- lichkeit die Form zu verändern – sehr wohl aber den Auftrag, die Funnies durch den Entwurf neuer zeitgemäßer Charaktere wieder zum Leben zu erwecken. Wir finden es toll, dass sich alte Werkzeu- ge erneut verwenden lassen und werden an weiteren Reeditionen für KOBER arbeiten.“

Ab Oktober erhältlich bei KOBER Porzellan: enterporcelain.de

Studio Niruk
www.niruk.de

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